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KECK

Wie geht es Kindern genau dort, wo sie wohnen? Sind sie gesund? Welche Freizeitangebote stehen zur Verfügung? Wie ist ihr Bildungsstand, und welches soziale Umfeld haben sie? KECK gibt Antworten auf diese Fragen und präsentiert die Informationen in einem übersichtlichen Online-Atlas (KECK-Atlas). KECK heißt „Kommunale Entwicklung – Chancen für Kinder“

 

KECK-Atlas

Der KECK-Atlas visualisiert die Lebenssituation von Kindern durch verschiedene Indikatoren und macht diese detailliert für einzelne Kommunen sichtbar. Dazu zählen z.B. die Armutsquoten, die von Stadtteil zu Stadtteil erheblich variieren könne. Mit Hilfe der geschaffenen Transparenz werden wichtige Handlungsfelder sichtbar, auf deren Grundlage Diskussionen geführt und politische Entscheidungen vorbereitet werden.

 

KECK-Kommune

Kommunen, die an KECK/KOMPIK teilnehmen, führen unterschiedliche sozialräumliche Informationen integriert zusammen und veranschaulichen sie im KECK-Atlas. Dazu gehören auch die anonymisierten und zusammengefassten KOMPIK-Ergebnisse aus den Sozialräumen und den Kitas. Jena und Heilbronn sind die ersten KECK-Kommunen, Thüringen und Baden-Württemberg die ersten Bundesländer, die KECK unterstützen. In der Modellphase wurden hier mit wissenschaftlicher Begleitung die Instrumente KECK-Atlas und KOMPIK entwickelt. 

 

Kita

Der Begriff Kita ist eine Abkürzung für "Kindertageseinrichtungen". Unter diesem Sammelbegriff werden alle Einrichtungen zusammengefasst, die neben der Schule die Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern übernehmen. In eine engere Einteilung, wie z. B. Krippe, Kindergarten oder Hort wird nur in einigen Bundesländern unterschieden und auf dieser Website daher vernachlässigt.

 

Kommunale Netzwerke

Bundesweit stehen Städte und ihre Verwaltungen vor der Herausforderung, ihre Bildungsangebote auf die individuellen Fähigkeiten der Kinder auszurichten und dabei deren besondere Lebenslage zu berücksichtigen. Kommunale Netzwerke haben eine bessere Abstimmung der verschiedenen in einer Kommune beteiligten Akteure „rund um’s Kind“ zum Ziel. Denn durch die verschiedenen, häufig nicht miteinander verbundenen Handlungsfelder von Kinder- und Jugendhilfe, dem Bildungsbereich und dem Gesundheitssektor stellt sich eine aufeinander abgestimmte Unterstützung in der Praxis jedoch häufig als schwierig dar. Doch nur, wenn die verschiedenen Personen (z.B. Erzieherinnen, Lehrer, Sozialarbeiter, Eltern, Hebammen, Kinderärzte) Dienste und Einrichtungen (z.B. Kita, Schule, Familienbildungseinrichtungen) sowie Vertreter der Kommunalpolitik in einem solchen kommunalen Netzwerk zusammenwirken, kann der Bildungsweg jedes einzelnen Kindes präventiv, nachhaltig und kontinuierlich begleitet und unterstützt werden. Dafür ist oftmals ein Umdenken von Institutionen, Ressorts oder Professionen notwendig hin zur (Bildungs-)Biographie der Kinder. Indem die Akteure in Kommune und Sozialraum ihr Handeln aufeinander abstimmen, können Kinder und ihre Eltern auf ein umfassendes Unterstützungsnetzwerk zurückgreifen, das sie in ihrer spezifischen Situationen begleitet.

 

Kommune

Der Begriff hat unterschiedliche Bedeutungen. Hier sind kreisfreie und kreisangehörige Städte und Gemeinden gemeint.

 

Kompetenz

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Kompetenzen und Interessen von Kindern sich nicht immer ausgewogen entwickeln. Beispielsweise kann ein Kind sehr interessiert an Musik sein, dafür aber ein weniger ausgeprägtes Rhythmusgefühl haben. Pädagogik kann genau an diesen Interessen ansetzen, um Kompetenzen zu fördern. Denn was Spaß macht, lernt sich viel leichter.

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