Tafel und Notebook
Getty Images/iStockphoto/triloks

Storytelling mit Daten

Eine Gesundheitsberichterstatterin erstellt einen Bericht zur Kindergesundheit, ein Städtestatistiker eine Wahlanalyse oder ein Bildungsberichterstatter einen Bildungsbericht. Die Beispiele zeigen, wozu der KECK-Atlas u.a. genutzt wird. Die Mitarbeiter hinterlegen ihre Inhalte im Atlas, stellen sich Ansichten zusammen und speichern sie ab. Überall können sie die gespeicherten Ansichten wieder aufrufen und als Gesprächsgrundlage nutzen. Ausgewählte Inhalte werden zudem veröffentlicht. Ein Direktlink zu den Inhalten kann geteilt werden.

In vier Schritten zur eigenen Story

Im ersten Schritt geht es darum für die eigene Fragestellung aussagekräftige Indikatoren auszuwählen. Zur Orientierung steht ein Vorlagenpool zur Verfügung, aus dem Vorlagen in den kommunalen Indikatorenkatalog übernommen werden können. Im zweiten Schritt folgt der Datenimport. Eine Excelvorlage für den Import von Daten kann heruntergeladen werden. Mithilfe der Vorlage können beliebig viele Indikatorendaten eines Jahres in eine Gebietsebene importiert werden. Nach dem Datenimport kann ein Dashboard im Atlas genutzt werden, um eigene Ansichten aus Karten, Diagrammen, Textfeldern und Tabellen zu erstellen. Ähnlich wie die Lesezeichen im Browser können auch Lesezeichen im Atlas gespeichert und zu Präsentationen zusammengefasst werden. Im vierten und letzten Schritt wird entschieden, welche Daten und Ansichten öffentlich zur Verfügung stehen sollen und welche den internen Nutzern vorbehalten bleiben. 

Infrastruktur nicht außen vor lassen

Schon länger ist es möglich, die soziale Infrastruktur in der Kommune im KECK-Atlas darzustellen. Als so genannte Points of Interest können Einrichtungen (z.B. Kitas, Schulen, Spielplätze, Krankenhäuser, Seniorenstützpunkte etc.) räumlich verortet und mit Informationen hinterlegt werden. Um Orte importieren zu können, mussten bislang die Geokoordinaten (Längen und Breitengrad) der Orte bekannt sein. Ab sofort reichen die Adressinformationen. Während des Imports werden die Adressdaten in Geokoordinaten konvertiert.

Wer mehr erfahren möchte, kann in den Mitschnitt der beiden Webinare reinschauen.

Webinar „Ansichten und Storys Teil 1“
Webinar „Ansichten und Storys Teil 2“
Zu den Beispielen aus der Praxis