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KECK-Atlas Heilbronn

Daten und Fakten

BundeslandBaden-Württemberg
Status der Gemeindekreisfrei
Einwohnerzahl
118.1121
Kinder 3 bis 6 Jahre4.5072
Wo ist KECK angesiedelt? Amt für Familie, Jugend und Senioren

1) Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stichtag: 30.09.2013
2) Stichtag: 31.12.2012

Ziele bei der Nutzung von KOMPIK und des KECK-Atlas

  • Einführung eines gemeinsamen Beobachtungsinstrument für alle Kindertageseinrichtungen der Stadt, um ein gemeinsames Verständnis und die Qualitätsentwicklung zu unterstützen

3 Fragen an Sonja Fischer

Fachberatung in Heilbronn

Die Stadt Heilbronn engagiert sich für eine Bildungsbiografie ohne Brüche. Welche Rolle spielt hier KOMPIK?

Wir setzen KOMPIK in einem größeren Zusammenhang ein. Es gibt in Baden-Württemberg  zum Beispiel die Projekte „Schulreifes Kind“ und „Bildungshaus 3-10“, auf deren Basis wir in Heilbronn ein eigenes Projekt zur Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten in die Schule entwickelt haben. Da ist es für uns wichtig zu wissen, was Kinder schon früh an Interessen, Fähigkeiten mitbringen und wo sie Unterstützung brauchen oder wünschen. KOMPIK ist ein unterstützendes Instrument für die Qualitätsentwicklung innerhalb der Einrichtungen

Was erhoffen Sie sich von der Gestaltung des Übergangs?

Ziel ist es, dass ein Jahr vor der Einschulung des Kindes flächendeckend für jedes Kind ein „Runder Tisch“ durchgeführt wird, an dem Eltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen gemeinsam überlegen, wie sich das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung für das Kind gestalten lässt. Die Ergebnisse der Beobachtungen mit dem KOMPIK-Bogen sind, neben anderen Beobachtungen,  inhaltliche Grundlage für dieses Gespräch.

Trägt KOMPIK dazu bei, dass sich die Fachkräfte aus Kita und Schule auf Augenhöhe begegnen?

Ja, diese Beobachtung machen wir. Und auch die Eltern erreichen wir über die graphische Aufbereitung besser. Es ist einfach erfreulich, eine schöne, farbige Graphik über die Entwicklung des eigenen Kindes in den Händen zu halten, in dem die Stärken des Kindes und seine besonderen Interessen so offensichtlich dokumentiert werden.  Diese Transparenz und Freundlichkeit in der Gestaltung überzeugt sehr. Sie spricht ja nicht zuletzt für eine entsprechende wertschätzende Haltung. In der Folge arbeiten die Eltern gerne mit, wenn die Erzieherinnen sie um Unterstützung in dem einen oder anderen Kompetenzbereich bitten.