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KECK-Atlas Düren

Daten und Fakten

Bundesland Nordrhein-Westfalen
Status der GemeindeLandkreis
Einwohnerzahl 269.002*
Kinder 3 bis 6 Jahre6.691²
Kinder unter 15 Jahren35.173²
Räumliche Analyseebene15 Kommunen
Wo ist KECK angesiedelt?
Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren

*) Kreisangehörige Kommunen/KDVZ 31.12.2016

²) vgl. IT.NRW, Stichtag 31.12.2015

Ziele bei der Nutzung des KECK-Atlas

  • Zielsetzung: "Daten für Taten"
  • Systematische Erfassung und kontinuierliche Fortschreibung kleinräumiger Sozialdaten
  • Transparenz der unterschiedlichen Ausgangslagen in den kreisangehörigen Kommunen durch vergleichbare Daten
  • Bereitstellung aktueller Sozial- und Demografiedaten als Grundlage der jugendhilferechtlichen und familienpolitischen Entscheidungen

3 Fragen an Heike Uphues

Jugendhilfeplanerin

Was hat den Landkreis motiviert, mit KECK zu arbeiten?

Uphues: Der Kreis Düren nimmt bereits seit der Pilotphase an der Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen!" (KeKiz) teil. In diesem Zusammenhang wurde seitens der Bertelsmann Stiftung das Monitoring-Instrument KECK vorgestellt. Aufgrund der Vielfalt von Möglichkeiten, die der KECK-Atlas Nutzern sowohl im internen als auch im öffentlichen Bereich bietet, wurde seitens des Kreises Düren in 2016 entschieden, KECK über die Nutzung für KeKiz hinaus für die Darstellung von sozialräumlichen Daten anstelle der bisherigen Form der Sozialraumplanung einzusetzen. In den vergangenen Jahren wurde seitens des Kreises Düren verstärkt der Fokus auf Prävention im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe gelegt und im Rahmen des Projekts "Kein Kind zurücklassen!" ein Perspektivwechsel vollzogen. Eine Vielzahl von ineinandergreifenden Unterstützungs-, Beratungs- und Informationsangeboten unterstützen Kinder und ihre Familien auf dem Weg von der Geburt bis hin zum Eintritt in das Berufsleben. KECK ist nun die konsequente Weiterführung dieses präventiven Ansatzes, um frühzeitig Handlungsbedarfe in den kreisangehörigen Kommunen identifizieren und entsprechende Empfehlungen auf Grundlage einer fundierten Datenbasis ableiten zu können.

Wie profitiert der Landkreis durch KECK?

Uphues: Der Kreis Düren befindet sich noch in der Aufbauphase des Instruments, weshalb zunächst die Generierung und Aufbereitung von Daten aus den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Demografie, Wohnen, soziale Lage, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Bildung im Vordergrund steht. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, wird der Zugewinn durch KECK darin gesehen, das Instrument sowohl verwaltungsintern zu nutzen als auch den kreisangehörigen Kommunen und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern durch die Veröffentlichung der erfassten Daten im KECK-Atlas zur Verfügung stellen zu können.

Welche aktuellen Arbeitsschwerpunkte bearbeitet der Landkreis mit KECK?

Uphues: Neben der Bearbeitung der Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen!" wird KECK zukünftig für die bedarfsorientierte Planung und Steuerung der Kinder- und Jugendhilfe sowie von demografiebedingten Herausforderungen eingesetzt.