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Bertelsmann Stiftung

Ursprünglich wurde KECK mit der Zielsetzung entwickelt, die Bedingungen beim Aufwachsen von Kindern transparent zu machen und das gewonnene Wissen zu nutzen, um ihre Lebens- und Teilhabechancen zu verbessern.

Der KECK-Atlas versteht sich grundsätzlich als Instrument zum Aufbau einer Berichterstattung auf Sozialraumebene. Dabei ist der KECK-Atlas flexibel was die Zielgruppen- und Themen betrifft. Kinder und Jugendliche können weiterhin Zielgruppe des KECK-Atlas sein, darüber hinaus können weitere Zielgruppen wie Familien oder Senioren eingebunden werden. Auch was die Lebenslagen betrifft, ist der KECK-Atlas flexibel: So kann Bildung ebenso im Mittelpunkt stehen, wie das Thema Gesundheit, Arbeit oder Integration. Immer mehr Kommunen nutzen den KECK-Atlas für eine integrierte Berichterstattung auf Sozialraumebene und pflegen von Beginn an bereichsübergreifend Daten ein und verfolgen mehrere Zielsetzungen.

Die Kommunen organisieren idealerweise eine bereichsübergreifende Arbeitsgruppe der Fachbereiche, die sozialräumliche Informationen für die eigene Arbeit benötigen, um die Grundlagen für die integrierte Berichterstattung zu legen. Ziel ist es, eine räumliche Betrachtungsebene und ein handhabbares Indikatorenset für ein Monitoring zu erarbeiten, um eine bessere Steuerungsgrundlage zu erhalten.

Dieser bereitere Fokus der Nutzung soll sich deshalb auch im Namen des KECK-Atlas widerspiegeln:  Aus „KECK: Kommunale Entwicklung – Chancen für Kinder“ wird „KECK: Kommunale Entwicklung – Chance zur Kooperation“.

09. Februar 2017