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Zu Beginn informierten Beatrix Schwarze, Hanna Münstermann und Nora Jehles die Teilnehmenden über neu hinzugekommene Kommunen der beiden Instrumente Audit und KECK. Jonas Weidtmann von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit NRW am Landeszentrum Gesundheit stellte die Inhalte, Voraussetzungen/Bedingungen und Fördermöglichkeiten des neuen Präventionsgesetzes vor. Anschließend hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit Fragen zu stellen und diskutierten über mögliche Förderszenarien.

Dr. Katrin Linthorst, Leitung der Abteilung für Gesundheitsförderung und –planung der Stadt Herne, stellte konkret hierzu das Projekt „First Mover“ vor. Im Pilotquartier Wanne-Süd werden bedarfsgerechte Projekte angestoßen, parallel laufende Projekte und Maßnahmen in integrierten Programmen zusammengeführt sowie Schnittstellen für gezielte Kooperationsmaßnahmen geschaffen.

Nora Jehles zeigte, wie in der Stadt Düsseldorf mit Daten der Kassenärztlichen Vereinigung die kleinräumige Gesundheitsberichterstattung erfolgt. Der Fokus liegt darauf, die gesundheitliche Lage der Menschen transparent zu machen und Präventionsstrategien zu entwickeln. Beatrix Schwarze stellte am Beispiel der Städte Bonn und Mülheim an der Ruhr dar, wie Kommunen, Wohlfahrtsunternehmen und freie Wohlfahrtspflege kooperieren können. 

Am Nachmittag tauschten sich die Teilnehmenden zu Ihren aktuellen Themen und Fragestellungen in Arbeitsgruppen aus. Es ging beispielsweise um die Einrichtung von Familienservicebüros, Konzepte gegen Kinderarmut, Quartiersmanagement in der sozialen Stadt, die Methode der Kraftfeldanalyse in Veränderungsprozessen und das Erhaltungszertifikat des Audits Familiengerechte Kommune. Interessierte konnten einen Rundgang durch das Quartier Herne-Mitte mit Dietmar Jäkel machen.

Das Netzwerktreffen der AUDIT- und KECK-Kommunen setzte sich am folgenden Tag bei der Fachveranstaltung „Integrierte Stadtentwicklung für Familien“ fort. 

Die KECK-Kommune Herne, bei der das Netzwerk diesmal zu Gast war, arbeitet seit vielen Jahren an der Weiterentwicklung der Herner Bildungslandschaft. Der KECK-Atlas unterstützt dabei.

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