grüne Pinnadel steckt in einer Landkarte
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Ziel der Befragung

Im Januar und Februar 2018 hat der Verein Familiengerechte Kommune im Auftrag der Bertelsmann Stiftung in 16 von 30 Kommunen, die den KECK-Atlas nutzen, Interviews geführt. Ziel der Befragung war es herauszufinden, welche Steuerungsbedarfe die Kommunen sehen und welche Möglichkeiten und Hemmnisse bei der Datennutzung auftreten, um den KECK-Atlas weiterentwickeln zu können.

Steuerungsbedarfe

Die Interviewpartner nannten vielfältige Herausforderungen, für die eine Datengrundlage benötigt wird. Die am häufigsten genannten Themenbereiche, in denen Entscheidungsgrundlagen für die Politik vorbereitet und Lösungen entwickelt werden, sind in der folgenden Abbildung zusammengefasst. 

Steuerungsbedarfe

Möglichkeiten bei bestehender Datenlage

Die Befragung zeigt, dass die Datennutzung zwischen den Gebietskörperschaften erheblich variiert. Deshalb ist für den Aufbau einer kleinräumigen Datenbasis Transparenz über die – nach Verfasstheit der Kommune differenzierten – Datenquellen und Nutzungsmöglichkeiten erforderlich. Ebenso fehlen teilweise Informationen zu Datenschutzgrundlagen und zu Möglichkeiten zur Einrichtung einer abgeschotteten Statistikstelle, um den Datenzugang zu erleichtern. Hier kann KECK anknüpfen, etwa durch die Erstellung von Handreichungen sowie standardisierten Vorlagen für Berichtsformate.