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KECK: Kommunale Entwicklung - Chancen für Kinder

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Anonymisierte und zusammengefasste Daten über die Entwicklung von 3,5- bis 6-jährigen Kindern (KOMPIK) werden in KECK mit Informationen zum Lebensumfeld verknüpft. KECK-Kommunen nutzen diese Daten für faktenbasierte Entscheidungen.

KECK ist ein Instrument, das kleinräumig – auf einzelne Stadtgebiete oder Ortsteile bezogen – über die soziale Lage, die Bildung und Gesundheit von Kindern Auskunft gibt. Aussagefähige Indikatoren beschreiben, wie der kommunale Raum aussieht, in dem die Kinder leben. Das Besondere an KECK: Es verknüpft Informationen zu den Ausgangsbedingungen im Sozialraum mit Daten zur Entwicklung von 3,5- bis 6-jährigen Kindern. Diese Daten stammen aus den KOMPIK-Erhebungen – anonymisiert und nach den Wohnorten der Kinder zusammengefasst.

    KECK-Atlas visualisiert ungleiche Chancen

    Der internetbasierte KECK-Atlas liefert Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft ausgewählte Informationen und Vergleiche zu den Entwicklungsbedingungen von Kindern und visualisiert ungleiche Chancen. Das Einzigartige an diesem Sozialraum-Atlas sind Daten über die tatsächlichen Entwicklungen von Kindern im Kontext ihres Lebensumfeldes. Diese werden von Kindertageseinrichtungen geliefert, die mit KOMPIK arbeiten.

    KOMPIK als Pädagogisches Instrument

    • Entsprechend der landesweit verbindlichen Bildungspläne können Erzieherinnen die Bildungsprozesse aller Kinder im Alter von 3,5 bis 6 Jahren systematisch beobachten, dokumentieren und in der Kita individuell fördern.
    • Zudem liefern die KOMPIK-Daten der Kommune in anonymisierter Form wichtige Grundlagen für eine wirksame Steuerung und Finanzierung, da sie zeigen, wo Risiken und Chancen für gesundes Aufwachsen bestehen.

    Ziele von KECK

    Durch die Verknüpfung von KECK und KOMPIK weiß man nicht nur, wie es den Kindern in welchem Sozialraum geht und wie sie sich entwickeln, sondern auch, welche Ausgangsbedingungen vor Ort herrschen; die Verknüpfung beider Daten ist die Basis für:

    • Transparenz wagen und schaffen: KECK liefert Informationen, wie Kinder aufwachsen und zeigt mit KOMPIK zugleich wie sie sich entwickeln.
    • Bedarfe erkennen und Wirkungen nachhalten:  Auf Basis der verfügbaren Daten kann nicht nur charakterisiert werden, welche Infrastruktur für Kinder angeboten wird, sondern auch ermittelt werden, welche Leistungen nachgefragt werden. Entsprechend könnten Öffnungszeiten und Angebote zurückgefahren bzw. ausgeweitet oder gezielter zugeschnitten werden; je nach Bedarf.
    • Menschen gewinnen – Aktivierung des Sozialraums: Die Menschen vor Ort wissen am besten, was den Kindern in ihrem Umfeld fehlt. Auf Basis der KECK-Ergebnisse diskutieren Politik, Verwaltung und andere städtische Akteure, welche Maßnahmen für ein besseres Aufwachsen aller Kinder und Jugendlicher wichtig sind. 
    • Ressourcen wirksam steuern: Die finanziellen und personellen Mittel, die Kommunen aber auch freien Trägern zur Verfügung stehen, werden immer knapper. Die wenigen Ressourcen müssen nun auf Grundlage von Fakten so eingesetzt werden, dass sie die größtmögliche Wirkung erzielen.
    • Verantwortungsgemeinschaft: Die Verantwortung für Kinder und Jugendliche liegt bei allen. Das Denken in Zuständigkeiten begrenzt diese Verantwortung.  Dadurch können Lücken entstehen, die eine kontinuierliche Förderung verhindern, die sich an der Entwicklung der Kinder orientiert. 

    Mehr zu den Zielen

    Was ist ein Sozialraum?

    Sozialräume gibt es in vielen Facetten. Im Kleinen ist es die Familie, im etwas Größeren die Schule, die Kita oder die Arbeitsstelle oder noch allgemeiner das direkte Wohnumfeld. Zum direkten Wohnumfeld als Sozialraum gehören Nachbarschaft, Geschäfte, Infrastrukturen, Vereine, Kitas, Schulen, Polizei, Kirche, Anlaufstellen von Wohlfahrtsorganisationen, Freizeiteinrichtungen, Außenstellen von kommunalen Ämtern etc.

    Ein Sozialraum charakterisiert sich häufig auch durch eine homogene Bauweise, die den Wohnungsmarkt und die soziale Zusammensetzung prägt. 

    Sozialraum-Atlas für KECK-Kommunen

    Als KECK-Kommune können Sie den KECK-Atlas für Ihre eigene Berichterstattung nutzen. Integrierte und sozialräumlich differenzierte Informationen zur Entwicklung von Kindern dienen als Argumentations- und Handlungsgrundlage für politische Entscheider und interessierte Bürger. 

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    „Jedes Kind hat das Recht auf gute Bildung und einen gesunden Start ins Leben – und zwar unabhängig von seiner sozialen und kulturellen Herkunft.“

    Programm Wirksame Bildungsinvestitionen
    Bertelsmann Stiftung

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    Regionen einer Kommune vergleichen

    Ausgewählte Kenn­zahlen zeigen z.B. die unter­schied­lichen Entwicklungschancen und Lebensbedingungen von Kindern in ihrem Wohnort – um gezielt Verbesserungen für die Kinder vor Ort anzustoßen.

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    Sozialraum-Atlas für KECK-Kommunen

    Als KECK-Kommune können Sie den KECK-Atlas für Ihre eigene Berichterstattung nutzen. Inte­grierte und sozialräumlich differen­zierte Informationen zur Entwicklung von Kindern dienen als lokales Auf­klärungs­instrument für politische Entscheider und interessierte Bürger. 

    Vorteile für KECK-Kommunen

    Die Rolle der Kitas

    Das Wohnquartier und unmittelbare Lebensumfeld (Sozialraum) von Kindern ist mit Chancen und Risiken für ihr Aufwachsen verbunden. Kindertageseinrichtungen erreichen in ihrem Einzugsgebiet nahezu alle Kinder und sind wirksame Ansatzpunkte für Prävention und faire Chancen. KECK arbeitet daher auf Kita- und Sozialraum-Ebene.

    KECK ist Teil des Programms Wirksame Bildungsinvestitionen der Bertelsmann Stiftung.
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    empirica ag
    Staatsinstitut für Frühpädagogik in München (IFP)
    Stadt Herne
    Stadt Heilbronn
    Stadt Jena
    Land Baden-Württemberg
    Land Thüringen
    Robert-Koch-Institut (RKI)
    Human Early Learning Partnership in British Columbia (HELP)
    infas GEOdaten
    Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendhilfestatistik (akjstat)
    CPA Systems GmbH
    itao GmbH & Co. KG
    Bundesagentur für Arbeit
    Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR)
    Stadt Rosenheim
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