KECK KONKRET

Die Broschüre "KECK konkret" stellt Informationen aus Praxis, Wissenschaft und Kommunalpolitik unter dem Motto „sozialräumlich analysieren, Bedarfe erkennen, kommunalpolitisch handeln“ zusammen. Sie zeigt, wie Verantwortliche in Kommunen erfolgreich mit dem KECK-Atlas arbeiten. 


Themenhefte

In unseren Themenheften greifen wir Fragen auf, die in Gesprächen zum KECK-Atlas häufig gestellt werden. Auf wenigen Seiten stellen wir Informationen und Hintergründe zusammen. Sie können als Kurzinformation an relevante Fachbereiche und Zielgruppen weitergegeben werden, die am Aufbau des sozialräumlichen Monitorings beteiligt sind oder werden sollen.   


Studien

Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchung

Der Einfluss von Armut auf die Entwicklung von Kindern

Für über die Hälfte der armen Kinder ist Armut keine Episode in ihrem Leben, sondern ein anhaltender Normal- und Dauerzustand. Der vorliegende Bericht zeigt, dass das Aufwachsen in Armut ein nachweisbares Risiko für die Entwicklung von Kindern ist. arme Kinder sind bei der Einschulung häufiger auffällig in ihrer Visuomotroik und der Körperkoordination, sie können sich schlechter konzentrieren, sprechen schlechter Deutsch und können schlechter zählen als nicht arme Kinder. Neben der individuellen Armutslage eines Kindes beeinträchtigt auch die Armutskonzentration im Quartier und vor allem in der Kita die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern. Die Analysen zeigen jedoch nicht nur den eigenständigen negativen Einfluss individueller und gruppenspezifischer Armut auf die Entwicklung von Kindern. Sie identifizieren auch protektive Faktoren und damit Ansatzpunkte für präventives Handeln. weiterlesen

Am Beispiel des kanadischen Projektes HELP

Kleinräumiges Monitoring

Die kleinräumige Betrachtung unterschiedlicher Lebensverhältnisse im Sozialraum und eine darauf aufbauende kommunale Steuerung ist eines der Kernanliegen im Projekt „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“. In Kanada wird im Rahmen des Projektes HELP seit Jahren ein solches kleinräumiges Monitoring erfolgreich praktiziert. Die Übertragbarkeit dieses Modells auf Deutschland war Thema eines Workshops, dessen wesentliche Erkenntnisse in dieser Dokumentation zusammengefasst sind. Mit Beiträgen von Prof. Dr. Martin Guhn (UBC, Kanada), Anette Stein (Bertelsmann Stiftung), Thomas Groos und Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier (ZEFIR Bochum). weiterlesen

Eine bundesweite Analyse am Beispiel der 100 einwohnerstärksten Städte

Wohnungsangebot für arme Familien in Großstädten

In mehr als jeder zweiten größeren Stadt erhöhen die Mietpreise das Armutsrisiko von Kindern. Vielerorts herrscht ein erheblicher Mangel an Wohnungen, die für Familien geeignet und auch bei niedrigem Einkommen erschwinglich sind. Kinder wachsen daher längst nicht nur dann in armen Verhältnissen auf, wenn ihre Familie staatliche Grundsicherung bezieht. Eine aktuelle Studie der empirica AG im Auftrag der Bertelsmann Stiftung belegt: Wer als Familie weniger als 60 Prozent des ortsüblichen mittleren Einkommens verdient, hat in 60 der 100 größten deutschen Städte nach Abzug der Miete im Durchschnitt weniger Geld zur Verfügung als eine Hartz-IV-Familie. „Familien aus der unteren Mittelschicht und oberen Unterschicht geraten in Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt finanziell stark unter Druck. Armut muss in Deutschland stärker regional erfasst und bekämpft werden“, sagte Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung. weiterlesen

Ein Kooperationsprojekt von Bertelsmann Stiftung, Robert Koch-Instituts udn empirica AG

Gesundheit lernen - Wohnquartiere als Chance für Kinder

Kinder in Deutschland haben ungleiche Bildungs- und Gesundheitschancen. Zahlreiche Studien belegen deren Abhängigkeit von der sozialen Herkunft ... weiterlesen