Gruppenbild von Teilnehmern des Netzwerktreffens im September

Die rund 80 Teilnehmenden wurden durch Dr. Kirsten Witte begrüßt. Danach folgten, Grußworte von Dr. Hans-Joachim Heuer vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Michael Lübbersmann, Landrat des Landkreises Osnabrück und Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung.

Frau Dr. Richter-Kornweitz von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. stimmte die Teilnehmenden mit ihrem Vortrag zu Kommunalen Präventionsketten darauf ein, wie Strukturen für Kinder, Jugendliche und Familien geschaffen und Beziehungen gestiftet werden können.

Auf dem Podium diskutierten Dr. Michael Lübbersamnn. Dr. Antje Richter-Kornweitz, Dr. Brigitte Mohn, Karl Janssen (Vorstand Familiengerechte Kommune e.V.), Dr. Tim Grüttemeier ( Bürgermeister der Kupferstadt Stolberg) wie es gelingt, kommunale Prävention integriert zu denken, zu planen und umzusetzen und welche Herausforderungen es zukünftig zu bewältigen gilt.

Es folgte die Zertifikatsverleihung "Familiengerechte Kommune" an die Stadt Bebra, die Stadt Düsseldorf, die Stadt Gütersloh, die Gemeinde Hövelhof, Samtgemeinde Neuenkirchen, die Stadt Stolberg und die Stadt Versmold. Außerdem erhielt der Landkreis Osnabrück sein Zertifikat als "Familiengerechter Kreis".

Am Nachmittag standen die präventiven Aktivitäten im Landkreis Osnabrück im Fokus, der sowohl familiengerechter Kreis und Nutzer des KECK-Atlas ist. Dezernent Mattias Selle stellte die Strategien zur Prävention im Landkreis vor. Katja Hinners und Melanie Abeling erläuterten das Konzept der datenbasierten Steuerung von Prävention im Landkreis. Abschließend berichtete Hildegard Schwertmann-Nicolay über den spannenden Präventionsansatz des Multifunktionshauses "Drehscheibe" aus der Samtgemeinde Neuenkirchen.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Austauschs zwischen den Kommunen . Der Tag startet mit Präventionsbeispielen aus Düsseldorf, Eschwege und Versmold. An Themeninseln hatten die Teilnehmer die Möglichkeit sich zum Auditprozess und zum KECK-Atlas zu informieren und Erfahrungen auszutauschen.

 

Im Anschluss gab es Zeit und Raum für die Themen der Teilnehmenden. Herr Heyn und Herr Seyffart aus der Stadt Stolberg berichteten von den Erfahrungen mit dem Aufbau sozialräumlicher Berichterstattung und dem Austausch in den Sozialräumen auf dieser Grundlage. In Arbeitsgruppen wurden u.a. die Steuerungspotentiale von Zielgruppenbefragungen diskutiert. Hier stellte Frau Mindrup das Beispiel einer Seniorenbefragung in Hagen am Teutoburger Wald dar und Herr Kalthoff berichtete von einer Befragung von Jugendlichen einerseits und Eltern zu ihren Betreuungsbedarfen in Lippstadt andereseits. Herr Höfer aus Rosenheim zeigte auf, wie mit dem Instrument KOMPIK die Kompetenzen und Interessen von Kindern im Sozialraum abgebildet werden können und Frau Hinners führte das Tehma Monitoring und Evaluation im Landkreis Osnabrück weiter aus.