Netzwerktreffenteilnehmer

Beatrix Schwarze und Hanna Münstermann informierten die Teilnehmenden über Neues aus dem Verein und den Instrumenten sowie zum KECK-Atlas. Nora Jehles stellte die Ergebnisse der vom Verein durchgeführten Befragung  von KECK-Kommunen zu Entscheidungsbedarfen und Datenquellen vor. Die Ergebnisse wurden mit den Anwesenden diskutiert und um Einschätzungen zu Entscheidungs- und Datenbedarfen sowie Erfahrungen mit datenbasierter Steuerung ergänzt.

Dr. Stefan Böckler aus Duisburg berichtete über die Einführung, den Stand und die Perspektiven des Duisburger KECK-Atlas. In Gladbeck liegt der dritte Gladbecker Familienbericht vor. Detlef Möller stellte vor wie KECK-Atlas zur Erstellung  genutzt wurde.

Alexander Heppe, Bürgermeister der Stadt Eschwege machte deutlich wie der Auditprozess positiv die Entscheidungskultur beeinflusst hat. Bei allen Vorlagen im Rat wird das Thema Auswirkungen unter dem Aspekt  Familiengerechtigkeit mitgedacht. Beim anschließenden Rundgang durch Eschwege wurden die Aufgaben der interkulturelle Begegnungsstätte und des Familienbüros vorgestellt.

Am 2. Tag stand der Austausch zwischen den Kommunen im Vordergrund. Uli Rathmann informierte über ZuBRA, einem interkommunalen Projekt zur Zukunftsfähigkeit der Kommunen Bebra, Rotenburg und Alheim. Ingrid Lindner aus Germersheim berichtete von ihrer Studienreise  nach Graz und dem dort umgesetzten Ansatz der Sozialraumorientierung nach Prof. Hinte.

In vier Gruppen fand ein Austausch zu verschiedenen Themen und Fragestellungen statt. Eine Gruppe tauschte sich zum Thema Datenbasierte Planung (Datenpflege und Indikatoren)  aus, eine zweite zu aktuellen Herausforderungen der frühkindlichen Bildung in Kommunen (Familienzentren und zentrale Anmeldesysteme). Die dritte Gruppe diskutierte zum Thema Kommune als familiengerechter Arbeitgeber und in der vierten Gruppe standen das Thema Jugendliche in  der Kommune und Prozessmanagement im Fokus.

Marika Südbeck von Education Y stellte das Family-Programm, mit dem die Bildungskompetenzen von Eltern gestärkt und Kindern mehr Bildungschancen ermöglicht werden, als Kooperationsprojekt für Kommunen vor.

Synergien und Erfahrungen der Kommunen in der Zusammenarbeit mit lokalen Bündnissen für Familie und der Mehrwert der vor Ort erreicht werden kann wurde anschließend diskutiert.